O Referate



Akko Israel, heiliges Land Israel und die PLO Politische Parteien
Mea Shearim Kibbutz
Galiläa Einwanderer Rezepte


Akko

Schon 3000 v.Chr. soll Akko eine kanaanitische Siedlung gewesen sein.Schriftlich wurde sie erstmals 1900 v.Chr, erwähnt. Bis ins 20. Jahrhundert war Akko für die Juden unbedeutend, da es nicht im Heiligen Land liegt.
Ab dem 7. Jahrhundert v.Chr. herrschten nicht mehr die Ägypter, sondern die Perser über die Stadt. Zwischen 332 v.Chr. und 219 v.Chr. war Akko Alexander dem Großen unterworfen. Es erlangte das Münzrecht und wurde zu Ehren eines ägyptischen Königs Plolemäus genannt. Zu dieser Zeit stieg Akko zu einer bedeutenden Hafen- und Handelsstadt auf.
Ab 219 v.Chr. herrschten hier die aus Syrien stammenden Seleukiden.
63 v.Chr. wurde die Stadt von den Römern besetzt. Von hieraus beherrschten sie das nördliche Palästina und bauten auch die erste gepflasterte Straße von Akko nach Antiochia.
636 n.Chr. wurde Akko von den Arabern erobert.
Im Jahre 1067 wurde Akko durch ein Erdbeben fast völlig zerstört.
Kreuzritter Balduin 1. eroberte die Stadt 1104 während des ersten Kreuzritterzuges. Die Stadt wurde Hauptsitz des Johanniterordens und wurde deshalb in St. Jean dAcre umbenannt. Akko wurde zu einer festung ausgebaut und die weitläufige unterirdische Zitadelle wurde errichtet.
1191 eroberte Richard Löwenherz die Stadt von Sultan Saladin zurück. Dieser beherrschte sie von 1187 an. Nach dem Fall Jerusalems wurde St. Jean d'Acre Hauptstadt des Oströmischen Reiches.
Der Mamelukensultan Al-Ashraf Khahil nahm Akko im Jahre 1291 ein. Akko fiel als letzter Stützpunkt der Kreuzritter und wurde völlig zerstört.
500 Jahre lang war Akko in Vergessenheit bis die Stadt unter Pascha Ahmed E1 Jazzar (der Schlächter) zu neuer Blüte gelangte. Er baute die äußere Stadtmauer, die 1799 sogar der zweimonatigen Belagerung Napoleons widerstand. 1781 wurde die größte der vier Moscheen von Akko errichtet. Die EI Jazzar Moschee wurde direkt auf den Türmen der alten Kreuzfahrerkathedrale erbaut.
Die Geschichte Akkos im 19. Jahrhundert wurde von einer Allianz bestehend aus England und der Türkei bestimmt. Nachdem die Türken 1918 von den Engländern aus der Stadt vertrieben worden waren, hatte Akko noch 8.000 Einwohner; der Hafen versandete.
Nach dem 1.Weltkrieg und während des 2.Weltkrieges wurde die Zitadelle als Gefängnis für jüdische Untergrundkämpfer genutzt.
Drei Tage nach der Gründung des Staates Israel gelangte Akko durch die Hagana am 17.Mai 1948 erstmals unter israelische Verwaltung.
Von Akkos heutigen 37.000 Einwohnern sind nur rund 2/3 jüdischen Glaubens. Akko ist die einzige Stadt Israels, die wegen ihres großen arabischen
Bevölkerungsanteils arabisch-orientalischen Charakter besitzt. Das merkt man besonders in der Altstadt, am Hafen und auf dem Basar.
Timo Schneider & Patrick Hennig

Israel : Heiliges Land

In Israel gibt es zwei Regionen, die durch die Bibel geprägt wurden sind:
- das biblische Galiläa
- die heilige Stadt Jerusalem

Galiläa
Der Norden des Landes, vor allem der See Genezareth und viele in der Nähe liegende Dörfer sind eng mit dem Leben Jesu verbunden und erzählen seine von den Evangelisten ausführlich beschriebene Lebensgeschichte. Jesus verbrachte einen großen Teil seine Lebens in Galiläa.
See Genezareth
Der See Genezareth heißt in Israel Yam Kinneret. Der Name beruht auf einer Legende, der zufolge Gott den See Kinneret nannte (Kinnor bedeutet im Hebräischen "Harfe"), weil das Schlagen der Wellen ihn an den Klang einer Harfe erinnerte. Im Neuen Testament hatte der See eine zentrale Rolle im Leben Jesu, viele Wunder und Handlungen werden mit ihm in Verbindung gebracht.
Kapernaum
Nach seinem Weggang aus Nazareth lebte Jesus in Kapernaum. Er predigte hier und berief seine ersten Jünger.
Tabgha
Die Brotvermehrungskirche erinnert an das große Wunder, das Jesus hier vollbracht hat. Er speiste mit 5000 Personen bei nur fünf Broten und zwei Fischen.
Berg der Seligpreisung (lat. "Mons Beatitudenis")
Jesus hielt hier seine Bergpredigt, in der er die wichtigsten Elemente seiner Lehre, dem Christentum, darstellte: Verzicht auf Gewalt, Besitz und Durchsetzung der eigenen Besitzansprüche, sowie Gebot der Nächstenliebe. Im Neuen Testament fand hier die Erzählung der Zwölf Apostel statt, darin erinnert eine Kirche.
Nazareth - Stadt Jesu
In Nazareth entwickelte Jesu seine religiösen Vorstellungen und fing an, öffentlich zu predigen; heute ist Nazareth Wallfahrtsort aller christlichen Konfessionen. Hauptziel ist die Verkündungskirche, die heute Pilger anzieht. Gott ließ Maria im biblischen Nazareth durch Gabriel die bevorstehende Geburt Jesu verkünden.
Kana
Hier geschah das größte Wunder der Bibel: Jesu verwandelte bei einer Hochzeit Wasser in Wein, an diesem Platz steht heute eine Franziskaner-Kirche.
Jerusalem - Heilige Stadt (hebr. "Ort des Friedens")
Jerusalem ist wie Galiläa eng mit dem Leben Jesu verknüpft. Es ist sein Ort des Wirkens, Sterbens und der Auferstehung. Außerdem erfüllte sich hier Gottes Heilplan. Obwohl nur 3% der Bevölkerung Christen sind, befinden sich in Jerusalem rund 200 Kirchen und Klöster. Im christlichen Viertel stellt sich eine große Vielfalt christlicher Glaubensgemeinschaften dar. Hier befindet sich auch die Grabeskirche, wo sich die letzten Stationen von Jesus' Leidensweg befindet. In Alt-Jerusalem findet man die Via Dolorosa, wo der Leidensweg Jesu Christi von der Verurteilung bis zur Kreuzigung begann. Jeden Freitag, vor allem Karfreitag, sammeln sich hier zahlreiche Pilger und gehen den Leidensweg Jesu Christis nach.
Galiläa und Jerusalem sind Ziel vieler Pilger und Touristen.
Melanie Pleuger

Israels Friedensprozess und die PLO

16 Jahre nach Gründung des Staates Israel also 1964 wurde auf Initiative der arabischen Liga die Palästinensische Befreiungsorganisation(PLO) gegründet. Bis zum Sechs-Tage-Krieg war diese Gruppe für ungefähr 100 Guerillaaktionen verantwortlich. Als dann aber Israel in diesem Krieg ihr Gebiet ausweiten konnte, z.B. auf den Sinai, die Golanhöhen oder Ostjerusalem, nahmen die Anschläge dieser bis dahin noch terroristischen Organisation zu. Ein Jahr später wurde dann Jassir Arafat PLO-Vorsitzender. Als ihm die PLO zu mächtig in seinem Land geworden war, ließ König Hussein von Jordanien 1970 die PLO-Kämpfer entwaffnen und ca. 20.000 von ihnen wurden liquidiert. Trotzdem ließen sich die arabischen Terroristen nicht einschüchtern und überfielen 1972 die israelische Olympiamannschaft und töteten mehrere Sportler und deutsche Polizisten. 1974 durfte Arafat das erste Mal vor der UN-Hauptversammlung sprechen, doch es sollte noch bis 1980 dauern, bisÖ;sterreich die PLO als erstes westliches Land diplomatisch anerkannte. Schon 1978/79 wurde durch Vermittlung der Amerikaner ein Friedensbeschluss zwischen Israel und Ägypten in Camp David erreicht der erste Schritt lag darin, daß Israel einen Teil der besetzten Gebiete an Ägypten zurück gab, wie 1982 die Halbinsel Sinai. Ebenfalls 1982 war die israelische Armee auf ihrem Vernichtungsfeldzug gegen die PLO bis vor die Tore von Beirut gelangt, wo Arafat sein Hauptquartier hatte. Es gelang den PLO-Führern mit Hilfe der UN nach Tunis zu fliehen. Die nächsten fünf Jahre verliefen ohne ein nennenswertes Weiterkommen im Friedensprozess, bis 1987 in den von Israel besetzten Gebieten ein Aufstand losbrach, die sogenannte Intifada. Ab 1993 kam ein Friedensprozess zwischen den Palästinensern und den Israelis erst durch erneute Vermittlung der USA zustande. Zuerst wurde nur ein Interimsabkommen für eine Autonomie mit einem Handschlag zwischen Rabin und Arafat vor dem Weißen Haus beschlossen. 1994, also ein Jahr später war es dann soweit in Oslo wird die Autonomie vom Gazastreifen und Jericho festgelegt. Für ihre Bemühungen um Frieden erhalten Arafat, Rabin und Peres in diesem Jahr den Friedensnobelpreis. 1995 ist eines der schrecklichsten Jahre für Israel und Palästina, zwar wird nun auch die Autonomie des Westjordanlandes festgelegt, doch Rabin einer der Initiatoren des Friedens wird am 4. November bei einer Friedensdemonstration von einem fanatischen Israeli getötet. Der neue Premierminister in Israel Benjamin("Bibi") Netanjahu macht nur durch Fehler seines Geheimdienstes(Mossad), der Versucht hat auf jordanischen Territorium einen Hamaschef umzubringen, die darauffolgende Freilassung des Hamasgründers Ahmed Jassin und durch die Verzögerung der Punkte des Wye-Abkommens auf sich aufmerksam. Aber die Chance auf den Frieden ist mit der neuen Regierung die im Mai 1999 in Israel gewählt wurde wieder zurückgekehrt und es wird in ein paar Jahre den eigenständigen Staat Palästina geben.

Politische Parteien in Israel

In Israel gibt es viele verschiedene Parteien, weshalb in der Knesset Parteien von 1inks aussen" bis "rechts aussen" vertreten sind.
Die stärkste Partei ist die Avoda die Arbeitspartei. Sie ist mit 34 Sitzen in derKnessertvertreten.Si~en ind1968imZusammenschlussausdrei Arbeitsparteien. Die dominanteste der drei war die Mapai Partei. Sie war westlich orientiert und sozialdemokratisch eingestellt und prägte so den Charakter der Avoda. Die Programmatik ist zionistisch und nicht religiös, Das Wählerpotential sind meist wohlhabende, gebildete Bürger europäisch-westlicher Herkunft. Sie ist einem Kompromiss in der Palestinenserfrage nicht abgeneigt, weswegen der damalige Ministerpräsident Itzak Rabin von einem orthodoxen Juden ermordet worden ist.
Mit 27 Sitzen ist die Likud-Partei in der Knesset vertreten. Likud ist hebräisch und bedeutet "ZusammenschluW'. Sie setzte sich aus mehreren Parteien zusammen: Die nationalistische Cherut-Partei bildete zusammen mit der Liberalen Partei den Gachal-Block. 1973 schloß sich der Gachal-Block mit drei kleineren Rechtsparteien zusammen. Bereits 1977 hatte die Likud-Partei zum ersten mal Regierungsverantwortung. Sie wird vorwiegend von den ärmeren Bevölkerungsschichten des Landes gewählt. Die Likud hat ein sozial-politisches Programm und viele Politiker der Likud sehen die besetzten Gebiete als Teil des Historischen Israels.
Religiöse Parteien:
Die Schass-Partei hat 10 Sitze in der Knesset. Sie ist eine Abspaltung der Agudat,einer ultraorthodoxen Partei. Die Wählerschaft sind marrokanisch und irakisch orthodoxe Juden. Ihre Programmatik setzt sich vor allem gegen die soziale Benachteiligung der orientalischen Juden ein und füf eine Friedenspolitik ein.
Die NRP(National-religiöse Partei) ist mit 9 Sitzen in der Knesset vertreten. Sie ist der religiöse Flügel der zionistischen Bewegung und ihr Pogramm stützt sich auf den religiös begründeten Anspruch auf Israel und an der jüdischen Religion orientierten Gesetzgebung.
Das Vereinigte Tore Judentum ist ein Zusammenschiuss von 4 uftmorthodoxen Parteien, unter anderem aus Agudat Israel(Vereinigung Israel), welche extrem orthodox und anti-zionistisch ist Sie wurde 1912 von orthodoxen deutschen Juden gegründet. Das Programm des Vereinigten Tora Judentum ist die Durchsetzung religiöser Positionen in Israel.
Die Degel-ha-Tora ist eine extrem religiöse Partei. Sie ist anti-zionistisch eingestellt undkompromissbereit in der Frage der besetzten Gebiete, Ihr Wählerpotential ist jedoch eher gering, da 70% der Bevölkerung sich an erster Stelle als Israeli fühtt und erst an zweiter Stelle als Jude. Da nur 15% der Bevölkerung orthodox sind treffen zahlreiche Forderungen der religiösen Parteien, die das öffentliche Leben betreffen (zum Beispiel den öffentlichen Verkehr am Schabbat zu verbieten) auf Kritik.
Das Merez Bündnis ist mit 9 Sitzen in der Knesset vertreten. Das Merez Bündnis ist sozialdemokratisch und liberal eingestellt und setzt sich aus der linkssozialistischen Mapam-Partei, der Bürgerrechtsbewegung Ratz und der Schinui ( Bewegung für Veränderung) zusammen. Es ist mit der Kibbuz-Bewegung und der Gewerkschaft eng verbunden. Das Merez-Bündnis ist relativ araberfreundlich und hat eine gemässigt antikapitalistische Position.
Die Kommunistische Partei besitzt 5 Sitze in der Knesset. Sie wurde 1948 gegründet und ihre Wählerschaft sind israelische Araber. 1965 spaltete sich die neue kommunistische Liste NKL von der Mutterpartei. Seit 1977 ist diese arabisch-jüdische Gruppierung die demokratische Liste für Frieden und Gleichheit.
Die Gescher ist moderat konservativ und hat 5 Sitze in der Knesset.
Der Dritte Weg ist die rechte Abspaltung der Arbeitspartei und hat 4 Sitze in der Knesset,
Die Moledet ist rechtsradikal und mit 2 Sitzen in der Knesset vertreten.
Die Tsomet ist die erzkonservative zionistische Erneuerungsbewegung und bildet mit dem Likud-Block das Likud-Tsomet Bündnis. Dieses hat 27 Sitze in der Knesset.
Die Israel B'Ali" ist die Einwanderungspartei der russischen Minderheit.
Die VAL (Vereinigte Arabische Liste) ist die Allianz der Arabisch-Demokratischen Partei und der Islamischen Bewegung.
Neben diesen gibt es noch viele andere Parteien in Israel, die aber in der Politik derzeit keine wichtige Rolle spielen.
Von Lisa&Anne-Marie

Mea Shearim

Für die orthodoxen Juden ist ihr Volk ein besonderes Volk, doch der Zionismus besagt, daß die Juden ein ganz normales Volk, wie jedes andere Volk auch, sind.Daher sind sie der Meinung, daß der Zionismus das Judentum bedroht - auch weil ein Großteil der der westlichen Kultur, z. B. Assimilation, darin enthalten sind. Für die Orthodoxen ist der Zionismus durch und durch schlecht und es gilt ihn zu bekämpfen. Für die Orthodoxen ist ein Judentum ohne Staat möglich, jedoch nicht ohne die Thora, denn der einzige Wert für jemanden aus Mea Shearim ist Gott. Sie sind auch gegen die Demokratie im allgemeinen, weil anti - religiöse Gesetze möglich sind, und für eine Autonomie zwischen dem jetzigen Zeitpunkt und der Ankunft des Messias. Außerdem hat keine staatliche Gewalt die Macht Gebote der Thora außer Kraft zu setzen. Bei ihnen ist auch der Besitz eines Radios oder Fernsehers nicht erlaubt, da man sich damit " die Welt ins Haus " holt. Die orthodoxen Juden aus Mea Shearim erkennen den Staat Israel nicht an, weil dieser die Souveränität Gottes nicht anerkennt.
In Israel gibt es zwei orthodoxe Bewegungen. Das sind 1. die Naturei Karta, die sehr "streng" ist, und 2. Agudat Israel, die eher pro zionistisch eingestellt ist. Das zeigt sich auch darin, daß sich die Naturei Karta - im Gegensatz zur Agudat Israel- auch nicht an den Wahlen beteiligt.
Die Naturei Karta ist bereit für einen Kampf zwischen Juden und Zionisten. Mea Shearim ist historisch, topographisch und emotional der Schnittpunkt der Fronten - auch der "Kampf" gegen die Zionisten, z. B. "Brandschatzung" von Büros, wird von dort geleitet, was auch daran zu erkennen ist, daß sich die dort lebenden Juden zum Teil lieber unter arabischer als unter zionistischer Souveränität sehen.
Doch auch die Juden in Mea Shearim sind teilweise gespalten. Die Gerer z. B. stehen im Lager der Agudat Israel (Gründung 1912 in Kattowitz von orthodoxen Juden, um "weltlichem" Zionismus Widerstand zu leisten. ). Diese schloß ca. 1930 einen notwendigen Kompromiß mit den Zionisten undund wurde seitdem zur wichtigsten politischen Kraft in Israel, findet aber den Zionismus im Prinzip immernoch schlecht.
Die Naturei Karta dagegen, verbietet sogar die Benutzung von elektrischen Geräten, weil die stromproduzierenden Kraftwerke auch am Shabbat arbeiten, ferner gehen sie nicht zur Klagemauer, weil diese im "jordanischen" Ostjerusalem liegt. In Mea Shearim hängen an jedem Unabhängigkeitstag die schwarzen Fahnen aus den Fenstern, zum Zeichen der Trauer, daß Israel besteht.
Auch die Steuerinspektoren bekommen bei Dienst in Mea Shearim eine Gefahrenzulage und gehen nicht allein dorthin, weil die Leute freiwillig keine Steuern zahlen, sondern die Steuerinspektoren verprügeln.
Es gibt nur zwei Dinge, denen die Juden aus Mea Shearim ohne Konfrontation mit dem Staat nicht entgehen können : Wehrpflicht und Schulpflicht. Doch durch ein lebenslanges Studium können sie dem Militär entgehen, nicht aber der allgemeinen Schulpflicht. Allerdings schicken sie ihre Kinder nicht auf staatliche, sondern auf eigene Privatschulen.

Kibbutzim

Der Kibbutz ist eine israelische Dorf- und Arbeitsgenossenschaft (Großkommune), in der nach sozialistischen Vorstellungen gelebt wird. Dieser stellt eine eigene Gesellschaft mit gemeinsamen Aktivitäten, wie .. B. Musik und Theater, dar.
Heute gibt es ungefähr 270 Kibbutzim in Israel, in denen ca. 3% der israelischen Bevölkerung leben. Die Kibbutzim haben eine große Rolle bei der Einführung der 1-lebräischen Sprache in Israel gespielt.
Die sozialistischen Grundwerte eines Kibbutz sind:
-Egalität:
Jedes Vollmitglied im Kibbutz ist gleichberechtigt, ob Mann oder Frau, Jung oder Alt, Landarbeiter oder Fabrikmanager. Jeder von ihnen hat die Möglichkeit, sich an der Politik des Kibbutz zu beteiligen, denn dieser wird selbst verwaltet. Oberstes Organ ist die Generalversammlung, die einmal pro Woche tagt; außerdem gibt es verschiedene Gremien, die bestimmte Entscheidungen Treffen oder diese vorbereiten. Die Kontrolle ist in sofern gewährleistet, dass jedes Mitglied mit 50 Unterschriften jedes beliebige Problem, das ihn beschäftigt, auf die Tagesordnung der Generalversammlung bringen kann.
-Kollektivismus:
Erziehung: Ein wichtiger Bestandteil der Kibbutz-Ideologie ist die kollektive Erziehung, die sich aus den Beweggründen, die Frau aus der Mutterrolle zu entlasten, entwickelt hat. Bis zu den 70er Jahr haben die Kinder gemeinsam in Kinderhäusern übernachtet Geschichte des Kibbutz:
Die erste Alija* wurde durch die Ermordung Alexander 11. und die sich anschließenden Pogrome in Rußland herbeigeführt. Die meisten Juden flohen nach Westeuropa und Amerika, wobei 1982 auch erste Siedler nach Palästina kamen. Sie alle waren Intellektuelle aus den großen Städten, nicht mehr als zwanzig Personen bildeten den Anfang der jüdischen Kolonisation - wenngleich wenig erfolgreich.
Wiederum ausgelöst durch Pogrome im Anschluß an die gescheiterte russische Revolution von 1905 begann die zweite Alija. Bei den Einwanderern handelte es sich hierbei vor allein um "Söhne und Töchter" aus kleinbürgerlichen Familien des Mittelstandes in Rußland und Polen, viele von Ihnen noch keine zwanzig Jahre alt, jedoch voller Begeisterung. Bis zu dein Beginn des ersten Weltkrieges kamen etwa 35 - 40 000 Einwanderer nach Palästina, von denen sich aber nur ein Bruchteil du Kibbutzbewegung anschloß, die zudem noch in zwei rivalisierende Gruppen getrennt war: Polen Zion und Hapoel Hatzair, beide im Jahre 1905 gegründet. Zusammen hatten diese Organisationen auch nach fünf Jahren aufopfernder Arbeit nicht mehr als etwa 500 Mitglieder.
1909 wurde die erste Kvutza, (Kleinkommune) in Degania errichtet. Die 12 Mitglieder dieser Siedlung erhielten ihren Monatslohn vom Palästinaamt, da sie nicht in der Lage waren, sich selbst zu versorgen. Hier und in den anderen Genossenschaftssiedlungen wurde zwar über grundlegende Fragen wie Kindererziehung diskutiert, aber ein konsequenter Kollektivismus setzte erst mit Beginn der dritten Alija durch.
Ab 1918, mit dem Ende des Ersten Weltkrieges, der Beendigung der Osmanherrschaft in Palästina und dein Beginn des britischen Mandats, auch unterstützt durch die Balfour--Deklaration, begann eine neue, dritte Alija (1918-1925). Wiederum kamen vorwiegend Juden aus Rußland, Polen und Galizien. Meistens Gymnasialschüler, Studenten und kaufmännische Angestellte. Diese Alija war im Gegensatz zu den vorangegangenen weitaus besser organisiert und unter anderem bedingt durch die politischen Verhältnisse in Rußland eher revolutionär ausgerichtet. Zwar hatten die Einwanderer du erst und zweiten Alija die entscheidende Pionierarbeit im Hinblick auf die Gründung autonomer Siedlungsgenossenschaft geleistet, jedoch gelingt erst danach du Durchbruch von du Kleinkommune (Kvutza) zur Großkommune, dem Kibbutz.
Waren es in den ersten drei Alijas hauptsächlich osteuropäische Juden, die die israelische Kibbutz- und Arbeiterbewegung begründeten und entwickelten, wurden in der 4. und 5. Aliia unter dem Einfluß der "Hechalutz-Bewegung"" und ab den späten 30er Jahren verstärkt durch Faschismus und Antisemitismus die askenasischen (deutschen) Einflüsse stärker, woraus auch die Reformpädagogik entstand.
Interne Entwicklung des Kibbutz:
Die Veränderungen haben in den Kibbutzim natürlich auf verschiedene Art und Weise statt gefunden. Wir versuchen hier einen ungefähren Entwicklungstrend darzustellen.
-Früher konzentrierten sich die Kibbutzim auf den landwirtschaftlichen Sektor, sie haben den größten Teil zur Erschließung des Landes beigetragen. Heute betreibt man vorwiegend Industrieproduktion und Tourismuszentren.
-Die politische Macht der Kibbutzim war bis zu den 70er Jahren sehr groß, da sie so gut organisiert waren; außerdem waren sie auch eine große Unterstützung des Militärs.
-Die traditionellen Werte verändern sich, da die allgemeinen Ansprüche (s. u.) der Mitglieder an Konsumgüter gestiegen sind. Vor allem Junge setzen mit Druck ihre Wünsche oder Bedürfnisse durch, so gehören nun also privates Eigentum und ein eigenes Taschengeld zum täglichen Alltag der Kibbutzim.
Aufgrund der Veränderungen fragen sich viele, ob die wahren Kibbutzim ausgestorben sind, es sind allerdings auch andere Ansichten zu beobachten.
PRO
-Durch die Veränderungen der sozialistischen Grundidee gibt es keine wirklichen Kibbutzim mehr
KONTRA
-Die Kibbutzim können um bestehen bleiben, wenn Eingeständnisse gemacht werden
-Die Kibbutzim passen sich nur der Zeit an und entwickeln sich weiter
Eine andere Art der Großkommune ist der Moshaw. In einem Moshaw gehören Land und Landwirtschaftsgeräte der Gemeinde, allerdings sind Privateigentum und Erbschaften generell vorhanden. 1998 lebten ca. 3% der Israelischen Bevölkerung in solch einer Kommune, also etwa genauso viele wie in den Kibbutzim.
Ira & Azadeh
* Alija: wörtl., "Aufstieg" oder "Erneuerung", Terminus für die Einwanderung der Juden nach Erez Israel. Die zionistische Einwanderung vollzog sich in den einzelnen Wellen, die in ihrer Aufeinanderfolge gezählt werden.
**Balfour-Declaration: Erklärung der englischen Regierung (1917), den Juden in Palästina eine "Heimstätte" zu gewären

Galiläa

Zieht man etwas südlich von Haifa eine Linie nach Osten, dann gehört das gesamte Gebiet nördlich dieser Linie, mit Ausnahme der Küstenebene und der besetzten Golanhöhen zu Galiläa. Der zu Israel gehörene Teil, das südliche Gahläa, wurde nach der Verbannung der Juden aus Jerusalein ( 135 n. Chr. ) der Hauptsitz des Judentums. Daher sind in diesem,Jand der Evangelien" rund um den See Genczareth viele heilige Stätten des Judentums, aber auch der Christen zu entdecken. Ebenso viele Orte, die von der Geschichte des heiligen Landes, von der ersten kanaanitischen Besetzung, bis hin zur Gründung des Staates Israel zeugen. Das südliche Galiläa ist ein liebliches Berg- und Hügellandmit Pinien-und Zedernwäldern und mit fruchtbarem Ackerland. Seine Hauptstatd Safed liegt in Galilau nördlicher Gebirgslandschaft, wo sich auch Israels höchster Berg, der Meron ( 1209 in. ) befindet.
Nazareth
Nazareth erstreckt sich über mehrere Hügel. Der Stadtkern wird fast vollständig von Kirchen dominiert. in diesem Ort offenbarte der Erzengel Gabriel Maria die zukünftige Empfängnis des Gottessohnes. Jesus wuchs in Nazareth heran, später verließ er jedoch die Stadt seiner Kindheit. Noch Heute dominiert in Nazareth der Massen - Pilgertourismus.
Berg Tab
Dieser kegelförmige Berg ( 588 in. ) gilt als Ort der Verklärung Jesu. Hier, soll Jesus mit Petrus, Johannes und Jakobus Hinauf~estiegen sein und seine Verklärung erlebt haben. Mittels dieser enthüllte Gott den Jungem seine Gegenwart und daß Jesus sein Sohn der göttlichen Welt zugehört. Vom Berg Tabor hat man eine atemberaubende Aussicht: der Blick reicht bis Nazareth und über ganz Galiläa.
Kana
Im Dorf Kana, nordwestlich vom Berg Tabor, Vollbrachte Jesus sein erstes Wunder: die Verwandlung von Wasser ni Wem auf der Hochzeit zu Kanaan.
Tiberias Die von Herodes um 19 n. Chr. zu Ehren des römischen Kaisers Tiberius, auf Überresten eines jüdischen Friedhofes errichtete Stadt wurde zunächst von der nichtromanisierten Bevölkerung gemieden. In Tiberias wurden Teile des Jerusalem Talmuds verfaßt, und der jüdische Gerichtshof für Glaubens- und Rechtsfi-agen zog nach Tiberias. Deshalb kam es zur starken jüdischen Besiedlung. Und Tiberias ist mit Jerusalern, Hebron und Safed eine der vier heiligen Städte des Judentums. Heute wird Tiberias als Perle am See Genezareth bezeichnet und ist eines der populärsten Urlaubsziele der Israelis. Berühmt ist es auch wegen seiner heilenden Thermalquellen.
See Genezareth Am Ufer des See Genezareth bei Tiberias rief Jesus seine ersten Jünger und bestellte seine Apostel. Nach seinem Tod und seiner Auferstehung kehrten die Jünger an den See zurück, wo ihnen die tiefe Bedeutung dessen, was sie erlebt hatten, in neuem Licht erschien.
Jesus machte Fischer Simon und Andreas zu Menschenfischer'.
Jesus heilte einen Gelähmten.
Jesus bescherte ihnen das" Fischwunder.
Jesus hielt die Bergpredigt.
Brotvermehrung (das Wunder der Brotvermehrung steht am Ursprung des Abendmals und des feierlichen Brotbrechens. )
Kana Im Dorf Kana, nordwestlich vom Berg Tabor, Vollbrachte Jesus sein erstes Wunder: die Verwandlung von Wasser in Wem auf der Hochzeit zu Kanaan.
Tiberias
Die von Herodes um 19 n. Chr. zu Ehren des römischen Kaisers Tiberius, auf Überresten eines jüdischen Friedhofes errichtete Stadt wurde zunächst von der nichtromanisierten Bevölkerung germeden. In Tiberias wurden Teile des Jerusalem Talmuds verfaßt, und der jüdische Gerichtshof für Glaubens- und Rechtsfragen zog nach Tiberias. Deshalb kam es zur starken jüdischen Besiedlung. Und Tiberias ist mit Jerusalein, Hebron und Safed eine der vier heiligen Städte des Judentums. Heute wird Tiberias als Perle am See Genezareth. bezeichnet und ist eines der populärsten Urlaubsziele der Israelis. Berühmt ist es auch wegen seiner heilenden Thennalquellen.
Kapernaum
1000 Jahre war Kapenaum vergessen, bis es 1838 von einer amerikanischen Archäologen wiedergefunden wurde. Zur Zeit Jesu war Kapernaum römische Grenzgarnison und ein lebendiger Fischerort, in dem sich Jesus nach 40 Tagen in der Wüste niederließ. Er wohnte un Haus des heiligen Petnis, von dem die Evangelien immer wieder als das Haus Jesu sprechen. Im 4. ih. wurde es zu einer Hauskirche umgewandelt, in deren Wände Inschriften eingeritzt waren, die auf einen regen Pilgerbesuch in dieser Kirche hindeuten. Ebenfalls ausgegraben wurde die berühmte " Weiße Synagoge".
Thabi
Die Kirche der Brotvermehrung sowie die St. Peterskapelle erinnern an Schlüsselereignisse der christlichen Kirchengeschichte.
Safed
Die Hauptstadt Galiläas ( 26.000 Einwohner) ist die 4. heiligste Stadt des judentirms. ihre Sehenswürdigkeiten sind die Rumen einer Kreuzfahrer Burg, ein Künstlerviertel und Zahlreiche Synagogen. Safed ist ein altes Zentrum der Kabbala. Kaballa heißt Überlieferung und bezeichnet die Geheimlehre und Mystik im Judentum. Zu Beginn der Neuzeit ließen sich viele jüdische Gelehrte und Rabbiner nieder und machten es zu einem Zentrum der Jüdischen Theologie.

Einwanderer in Israel

Israel ist ein traditionelles Einwanderungsland. Seit der Entstehung der zionistischen Idee gibt es immer wieder sogenannte Einwanderungswellen (Allija), ausgelöst durch die Unterdrückung oder die wirtschaftliche Not der weltweit verstreuten, jüdischen Minderheiten. Die ersten aktiven Zionisten und späteren Staatsgründer waren die Ashkenazim (europäische Juden), die dem damaligen UNO-Protektorat ihren kulturellen Stempel aufdrückten und auch heute noch als die traditionellen Vertreter Israels gelten. Nach den furchtbaren Verbrechen der Nazis wurde der zionistische Ruf nach einer nationalen Heimstätte für alle Juden weltweit auch Air die internationale Staatengemeindschaft unüberhörbar. Im Jahre 1948 wurde der Staat Israel gegründet, dessen Staatsbürgerschaft automatisch jeder Jude besaß. Somit gründet sich der Staat Israel nicht auf eine ethnische Homogenität der Bevölkerung, sondern auf eine gemeinsamen Relgion als Basis des Zusammenlebens. Dies stellt meines Erachtens ein Novum der menschlichen Zivilisationsgeschichte da, zumal Israel laut dem Schriftsteller Ephraim Kishon das einzige Land der Erde sein dürfte, in dem die Mütter die Muttersprache von ihren Kindern lernen müssen (hebräisch ist die gemeinsame Sprache der Vielvölkergemeinschaft). Probleme mit den Neueinwanderern gab und gibt es immer dann, wenn die Immigranten sich weigern oder es ablehnen, die westlich geprägte Kultur der Ashkenzenamis bedingungslos zu übernehmen. Dies führte zu Konflikten, als in den großen Einwanderungswellen der fünfziger Jahre die orientalischen Juden massenhaft in das Land einwanderten. Die nach dem Zusammenfall der Sowjetunion zu Hunderttausenden ins Land gekommenen Ostjuden zeigen bis heute keinen besonderen Assimilationswillen und wohnen meistens relativ isoliert in Trabantensiedlungegen der Vorstädte. Diese Probleme mögen wie die typischen eines Einwanderungslandes wirken und werden, so kann man sicher sein, nie zur einer inneren Zerreißprobe für den Staat Israel werden, eint doch ein gemeinsamer Feind ein Land mehr als alles andere. Davon ausgehend, daß Israel eigentlich nur von Feinden umgeben ist, kann man eigentlich in eine rosige Zukunft für Israels inneren Frieden sehen.


Rezepte


Pitahs/Fladenbrote
Zutaten:
30g Hefe
1 EL Zucker
ca. 3Tassen lauwarmes Wasser (nach Bedarf)
1kg Weizenmehl
1 EL Salz

1. Hefe und Zucker in einer halben Tasse lauwarmes Wasser zergehen lassen und 10 Minuten lang an einem warmen Ort aufgehen lassen.
2. In eine große Schüssel das Mehl, Salz und die Hefemischung hineingeben. Langsam, unter ständigem Rühren, das restliche Wasser zufügen.
3. Auf einer bemehlten Arbeitsplatte den Teig kneten, bis er elastisch und glatt ist (ca. 10 Minuten).
4. Die Schüssel mit einem Handtuch zudecken und den Teig an einem warmen Ort solange stehen, bis er etwa doppelt so hoch ist (ca. 2 Stunden).
5. Den Teig erneut einige Minuten durchkneten.
6. Den Teig in 20 Kugeln teilen und jede Kugel auf einer bemehlten Arbeitsplatte in Form einer Pitah ausrollen (ca. 1 cm dick).
7. Die Pitahs in einer Entfernung voneinander auf ein sauberes Tischtuch legen, mit einem zweiten Tischtuch zudecken und erneut etwa eine Stunde aufgehen lassen.
8. Die Pitahs einige Minuten in einem vorgeheizten Backofen bei starker Hitze (225 Grad) backen, bis sie sich hellgelb färben. Man kann dem Teig ½ TasseÖ;l hinzufügen, die Pitahs mit Eigelb bestreichen und mit Sesam- oder Sa'atarkörnern und grobem Salz bestreuen. In diesem Fall muß man die Pitahs in einem vorgeheizten Backofen bei mittelstarker Hitze (200 Grad) etwas länger backen, bis sie sich goldgelb färben.


Houmus
Zutaten:
1 ½ Tassen gekochte Kichererbsen
Wasser zum Einweichen und Kochen
½ Tasse unbehandelte Tchinah
½ Tasse Wasser
½ TL Pfefferkümmel
½ TL Salz
1 zerdrückte Knoblauchzehe
Saft von ½ Zitrone

Zum Garnieren
Olivenöl
Ganze gekochte Kichererbsen
50g gebratene Pinienkerne
1 EL gehackte Petersilie
Paprikapulver

1. Kichererbsen in einer Schüssel mit Wasser über Nacht einweichen lassen, abspülen und abtropfen lassen.
2. Die Kichererbsen in Wasser kochen, bis sie weich sind. Abtropfen und abkühlen lassen. Mit einem Mixer den Houmus (einige ganze Kichererbsen zum Garnieren aufheben) mit der Tchinah, dem Wasser, den Gewürzen und dem Zitronensaft pürieren.
3. Die Mischung auf einem großen Teller gleichmäßig verteilen, mit Olivenöl beträufeln und darauf die Kichererbsen, die gebratenen Pinienkerne, die Petersilie und das Paprikapulver streuen.
In einer großen Schüssel oder in einzelnen Portionsschälchen auf den Tisch bringen.

Felafel
Zutaten:
2 Tassen Kichererbsen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Koriander
1 EL Petersilie
½ TL Natron
1 TL Pfefferkümmel
2TL Wasser
Salz und Pfeffer
Öl zum Ausbacken

1. Die Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen. Abspülen und abtropfen lassen.
2. Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch, Koriander und Petersilie durch den Fleischwolf drehen. Am besten dreht man die Zutaten zweimal durch den Fleischwolf.
3. Die Mischung in eine Schüssel geben. Natron, Pfefferkümmel, Wasser, Salz und Pfeffer hinzufügen und gut zu einem einheitlichen Brei verrühren.
4. Die Mischung 15 Minuten lang ziehen lassen.
5. Aus der Masse runde Bällchen in der Größe von Nüssen formen.
6. In sehr heißem Öl ausbacken, bis sie goldbraun sind.
7. Mit Salaten und Fladenbrot (Pitah) heiß servieren.